Stein, Schere, Party
Audio wurde mit KI generiert
Kurze Zusammenfassung:
- Stina Steinscherer, besser bekannt als DJ Pierre Ciseaux, lebt für Partys und Energie – sowohl auf der Bühne als auch im Alltag.
- Als DJane aus Hard hat sie sich mit vielseitigen, poppigen und flexiblen Sounds einen Platz in der Clubszene von Zürich bis Wien erarbeitet.
- Mit 40 Jahren jongliert sie ihr Musikleben zwischen Touren, Auftritten und der Verantwortung als Mutter.
- Die Vereinbarkeit von Familie und Nachtleben gelingt ihr durch Unterstützung ihres Umfelds und klare Prioritäten im Tagesablauf.
- Musik ist für sie mehr als Beruf – sie ist Ausdruck von Lebensfreude, Offenheit und persönlicher Freiheit.
Alias
Stina Steinscherer
Pierre Ciseaux
40 Jahre
Djane
1 Kind
8. März
Internationaler
Weltfrauentag
Party
Party
Party
Party
DJ Pierre Ciseaux
mag beim Auflegen energiegeladene Beats – Zuhause läuft dagegen oft Heavy Saurus
“Ich kann nicht ohne Partys – jeden Anlass wird gefeiert. Das Leben ist zu kurz, um nur rumzusitzen.”
Ein französischer Chansonnier, der eigentlich Stina Steinscherer heißt, aus Hard kommt, am Weltfrauentag geboren ist und mit ihren vielseitig coolen Sounds die Clubszene von Zürich bis Wien aufmischt. Wir haben sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wiener Salon“ im Altstadt Vienna Hotel getroffen – ein Gespräch über dinosaurierstarke Metal-Musik, den Charme des Großstadtdschungels und die Sichtbarkeit von Frauen hinter den Turntables.
Wie würdest du deinen Sound in einem Satz beschreiben, und hat sich dieser verändert, seit du Mutter bist? Vielseitig, poppig und bunt, würde ich sagen. Ich bin definitiv toleranter geworden, was meine Musikauswahl angeht. Das hat nichts mit Muttersein zu tun, sondern eher mit meiner generellen Offenheit gegenüber Musik. Besonders imponieren mir DJ-Sets, die vielfältig und flexibel sind.
Wie integrierst du dein Muttersein in deinen DJ-Alltag? Etwa die Hälfte meiner Arbeit passiert off-stage: Ich beantworte Mails, organisiere Touren, versuche online präsent zu bleiben, führe Kundengespräche und bereite mich auf Auftritte vor. Gleichzeitig kann ich für meine Familie da sein – Frühstück, Mittagessen, Abendessen. Das ist mir sehr wichtig. Ohne die Unterstützung unserer Eltern und Geschwister wäre das kaum machbar. Mein Mann arbeitet ebenfalls nachts in der Kulturbranche, lässt mich am Wochenende aber ausschlafen. Ab Sonntagmittag gehört die Zeit wieder ganz der Familie.
Du pendelst regelmäßig zwischen Wien und Hard – Welche Stadt inspiriert dich mehr? Bist Du auch im Ausland unterwegs? Ich bin etwa einmal im Monat in Wien, um aufzulegen, Freunde und Familie zu besuchen und urbane Luft zu schnuppern. Nach 17 Jahren ist Wien ein Teil von mir; ohne diese Besuche hätte ich Heimweh. Ich habe auch schon in Paris, Berlin und Kroatien aufgelegt, aber häufiger bin ich in Italien und der Schweiz unterwegs, zurzeit als Resident DJ im Riders Club in Laax. Inspiration finde ich vor allem an Orten, die ich noch nicht ganz erkundet habe – aktuell Zürich und St. Gallen, somit mehr Großstadtdschungel als Bodenseelüftchen.
Hard
Zürich
Wien
Was ist dein Lieblingslied zum Aufhellen jedweder Stimmungslage? Das ist, wie eine Köchin nach ihrem Lieblingsgericht zu fragen (lacht)… Den einen Song gibt es nicht. Beim Auflegen mag ich energiegeladene Musik, zum Beispiel Charlie XCX oder Bruce Springsteen. Überproduzierte Massenware löst bei mir wenig aus. Zuhause höre ich oft Klassik oder Neuerscheinungen wie Rosalìa, die ich total fresh finde. Meistens jedoch erhellt Heavy Saurus (Anm. d. Red.: Metal-Band für Kinder mit Dinosaurier-Figuren) unsere Ohren – so viel zur Stimmungslage…
Playlist
Playlist
Playlist
Playlist
Was bedeutet Musik für dich? Ist DJ ein Traumjob oder gibt es noch andere berufliche Facetten, denen du nachgehst? Ich falle etwas aus dem Raster, weil ich mir nie groß Gedanken darüber gemacht habe, was ich einmal werden möchte – wobei ich aber auch nie Angst oder Zweifel hatte, was meine berufliche Karriere betrifft. Deswegen habe ich schon als Radioreporterin, Mathe- und Sportlehrerin, Barkeeperin sowie Musikberaterin für TV-Sendungen gearbeitet, aber zurzeit lege ich einfach auf. Über 100 Gigs im Jahr sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Selbst jetzt als Mutter habe ich keine Angst vor der Zukunft, solange ich Spaß daran habe. Besonders an der Arbeit mit Musik gefällt mir, dass man einfach mal still sein und genießen kann. Gemeinsam lauschen und tanzen – das alleine ist sehr schwer. Wenn es gelingt, alles loszulassen, ist das ein erholsamer Zustand.
Was bedeutet Musik für dich? Ist DJ ein Traumjob oder gibt es noch andere berufliche Facetten, denen du nachgehst? Ich falle etwas aus dem Raster, weil ich mir nie groß Gedanken darüber gemacht habe, was ich einmal werden möchte – wobei ich aber auch nie Angst oder Zweifel hatte, was meine berufliche Karriere betrifft. Deswegen habe ich schon als Radioreporterin, Mathe- und Sportlehrerin, Barkeeperin sowie Musikberaterin für TV-Sendungen gearbeitet, aber zurzeit lege ich einfach auf. Über 100 Gigs im Jahr sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Selbst jetzt als Mutter habe ich keine Angst vor der Zukunft, solange ich Spaß daran habe. Besonders an der Arbeit mit Musik gefällt mir, dass man einfach mal still sein und genießen kann. Gemeinsam lauschen und tanzen – das alleine ist sehr schwer. Wenn es gelingt, alles loszulassen, ist das ein erholsamer Zustand.
Von Christiane Schöhl von Norman
Weitere Storys
präsentiert von
Nach oben





