Kurze Zusammenfassung:
- Karriere mit Lehre ist möglich – sowohl mit als auch ohne Matura können Lehrlinge Führungspositionen erreichen.
- Gülsen Sahin arbeitete sich vom Einzelhandel bis zur Marktleitung bei Sutterlüty hoch – mit Engagement und Menschlichkeit.
- Anna König entschied sich bewusst nach der Matura für eine Banklehre und übernahm früh Verantwortung im Immobilienbereich.
- Der Lehrlingsmarkt ist angespannt – viele Lehrstellen bleiben unbesetzt, obwohl die Chancen auf Karriere hervorragend sind.
- Motivation, Fleiß und der Wille zur Weiterentwicklung sind entscheidend für den beruflichen Aufstieg – unabhängig vom Startpunkt.
Sprungbrett Lehre: Ob mit Matura oder ohne – wer will, kann mit einem Lehrberuf Karriere machen. Zwei Frauen erzählen, wie sie es geschafft haben.
Als Gülsen Sahin mit 15 die Schule hinter sich ließ, war der Einzelhandel alles andere als ihr Traum. Sie begann eine Lehre, weil sie „einfach arbeiten“ wollte – und blieb, obwohl die ersten Jahre hart waren. Vom Brot ins Büro: Heute leitet sie als Marktchefin bei Sutterlüty mehr als 20 Mitarbeitende. Dazwischen liegen Stationen in nahezu allen Bereichen des Lebensmittel- und Gastronomieunternehmens inklusive zwei Karenzen. Gülsen hat sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. „Ich bin eine Schafferin. Ich arbeite gern“, sagt sie und weiß, wie es sich anfühlt, ganz unten anzufangen: wenig Lohn, wenig Anerkennung von außen, viel Druck.
Gerade deshalb führt sie heute anders und packt überall an, wo gerade Support gebraucht wird. Sie achtet auf faire Dienste, flexible Lösungen und eine offene Tür für ihre Mitarbeitenden, die manchmal mit beruflichen, schulischen oder privaten Sorgen kämpfen. „Die Lehrlinge sind dabei für mich wie eigene Kinder“, sagt sie.
Die Lehrlinge sind für mich wie eigene Kinder“, sagt sie. „Es liegt an der Führung, sie zu motivieren – auf sie einzugehen, sie zu fördern, ihnen mit Menschlichkeit zu begegnen, statt nur Zahlen im Kopf zu haben. Nur so gelingt es, sie im Unternehmen zu halten. So viele gute Mitarbeitende findet man heute nicht mehr, daher ist es umso wichtiger.
Gülsen Sahin, Marktleitung Sutterlüty
Unbesetzte Lehrstellen
Im Jahr 2025 ist die Lehre mehr als ein Pflichtschulabschluss plus Job. Ende 2023 zählte die WKO 108.266 Jugendliche, die in Österreich in einem Lehrverhältnis standen, gut 39Prozent aller 15‑Jährigen begannen laut AMS eine Lehrlingsausbildung; der Lehrlingsstatistik Vorarlberg zufolge sind es in Vorarlberg mit 48,7Prozent fast die Hälfte eines Jahrgangs. Trotzdem bleiben viele Stellen leer: Im Jahresdurchschnitt 2023 waren österreichweit rund 8998 Lehrstellen unbesetzt, bei nur etwa 6630 registrierten Lehrstellensuchenden – in Vorarlberg standen 344 offenen Lehrstellen nur 217 Suchende gegenüber. So die Zahlen des AMS.
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offene Lehrstellen
suchende Lehrlinge
Dahinter stehen soziokulturelle und demografische Gründe: In den westlichen Bundesländern gibt es deutlich mehr Angebote, während viele Jugendliche in Wien und im Osten eine Lehrstelle suchen. Zugleich sind Berufe im Einzelhandel, Handwerk, Tourismus und in der Gastronomie bei jüngeren Generationen, die verstärkt auf Flexibilität und Work-Life-Balance achten, weniger gefragt. Das bedeutet: Jene, die sich bewusst für die Lehre entscheiden, haben gute Chancen, in den Beruf einzusteigen – und am Vorbild Gülsen Sahin sieht man, dass man sich mit einer Lehre bis in leitende Positionen hocharbeiten kann.
Lehre nach Matura
Dass die Lehre auch für Maturantinnen ein Sprungbrett ist, zeigt Anna König. Nach der Reifeprüfung will sie „nicht studieren, auch wenn das im Gymnasium oft als einzige Option präsentiert wird“ und beginnt stattdessen eine Lehre zur Bankkauffrau bei der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg. Sie darf als „Trainee“ in verschiedene Bereiche schnuppern und entdeckt in der Immobilienabteilung ihre Leidenschaft. „Durch das Gymnasium zuvor hatte ich eine gute Allgemeinbildung und meine Lehre war somit verkürzt. Sowohl im Umgang im Team als auch mit Kundinnen hat es mir sicher geholfen, dass ich zum Zeitpunkt der Lehre schon etwas älter war. Das war bestimmt ein Vorteil.“
Für König war jede Station während der Ausbildung eine stille Bewerbung. Sie nutzte die Rotation im Unternehmen, um sich zu zeigen: zuverlässig, neugierig, proaktiv. Wer so arbeite, sagt sie, bekomme Verantwortung – lange bevor der Lehrvertrag endet. Das Sprichwort „Den Fleißigen hilft das Glück“ beschreibt ihren Werdegang ganz gut: Ihr Talent wird von ihren Vorgesetzten erkannt, gefördert und ihr werden neue Möglichkeiten eröffnet. So ist sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, spezialisiert sich auf den Verkauf von Immobilien, die Vermietung und Beratung und übernimmt rasch den Raum Dornbirn und Lustenau. Heute macht sie nebenher noch die WIFI-Ausbildung zur konzessionierten Immobilienmaklerin.
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Was Gülsen Sahin und Anna König verbindet, ist ein Mindset, das sich nicht in Statistiken abbilden lässt: der Wille, sich hineinzuarbeiten, und der Mut, Chancen zu ergreifen. „In einem guten Unternehmen ist es ein gegenseitiger Austausch, man gibt viel und bekommt auch etwas für den Einsatz zurück“, sagt Gülsen. Ihre beiden Branchen und Laufbahnen könnten kaum unterschiedlicher sein – und zeigen doch, dass „Karriere mit Lehre“ kein Werbespruch ist, sondern eine Realität, die sich aktiv mitgestalten lässt.
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Produziert von Russmedia Digital GmbH
Text: Allegra Zerz
Bilder: Sutterlüty Handels GmbH, Raiffeisenbank Vorarlberg
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