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Für Kinder sparen – aber wie?

Audio wurde mit KI generiert

Kurze Zusammenfassung:

  • Wer früh für seine Kinder anlegt, hat den größten Vorteil. Denn der Faktor Zeit spielt eine bedeutende Rolle.
  • Das Sparbuch ist eine Anlageform mit wenig Risiko, verliert aber real an Wert. Es gibt Alternativen.
  • Viele Eltern legen Geld für ihre Kinder auf den eigenen Namen an. Auf diese Weise umgehen sie die Pflicht, dass die Anlage mündelsicher sein muss.
  • Der häufigste Fehler ist es, zu früh mit dem Ansparen aufzuhören. Kontinuität sichert die Rendite und verhindert unnötige Kosten.
  • Wenn man eine sinnvolle Anlage-Strategie gefunden hat, muss man nicht ständig eingreifen und nachjustieren.

Das Baby schläft endlich. Es ist drei Uhr nachts, und die Gedanken kreisen um Windeln, den nächsten Arzttermin, den Kinderwagen, der noch immer im Keller auf den Zusammenbau wartet. Was in diesem Moment kaum jemand denkt: dass genau jetzt einer der besten Zeitpunkte für eine langfristige Geldanlage wäre. Florian Ender, Finanz- und Vermögensberater aus Lustenau und Fachgruppenobmann der Finanzdienstleister in der Vorarlberger Wirtschaftskammer, kennt das aus seiner täglichen Beratungspraxis. Seine Botschaft ist klar: Wer früh anfängt, hat den größten Hebel.

Eigenvorsorge zahlt sich aus

Bevor es um Kinder geht, lohnt ein Blick auf das große Bild: Warum ist finanzielle Eigenvorsorge so wichtig? Das staatliche Pensionssystem basiert auf dem Umlageverfahren, die Jungen finanzieren die Alten. Da die Geburtenrate sinkt und die Menschen gleichzeitig immer älter werden, steht das System unter Druck. „Ich gehe schon davon aus, dass es immer eine Pension geben wird", sagt Ender. „Ich weiß aber heute noch nicht, in welcher Höhe." Die Konsequenz: Entweder sinkt das Pensionsniveau, oder das Pensionsalter steigt, oder beides. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, kommt an der privaten Vorsorge kaum vorbei.

Wer früh anfängt, für ein Kind Geld anzulegen, hat einen längeren Horizont, um anzusparen.

Florian Ender, Finanz- und Vermögensberater

Besser spät als nie

Was für die Pension gilt, ist für Kinder umso wichtiger. Wer für den Nachwuchs vorsorgen möchte, hat einen entscheidenden Vorteil, nämlich die Zeit. Ob Führerschein, Studium oder erste Wohnung, die Ansparung kann über viele Jahre laufen, ohne dass das Kind das Geld braucht. Ein langer Zeithorizont erlaubt es auch, mehr Risiko beizumischen, weil kurzfristige Schwankungen am Kapitalmarkt sich über die Jahre wieder ausgleichen. „Je früher man anfängt, desto besser", betont Ender. „Aber auch wer später einsteigt, tut mehr als jemand, der gar nichts tut."

Das Mündelsicher-Dilemma

Wer Geld für ein minderjähriges Kind anlegen möchte, stößt schnell auf eine Hürde: Läuft die Anlage offiziell auf den Namen des Kindes, muss sie „mündelsicher" sein. „Es darf kaum ein Risiko enthalten sein“, erklärt der Experte. Sparbuch und Bausparvertrag erfüllen diese Voraussetzungen, werfen aber in Zeiten niedriger Zinsen kaum Erträge ab. Mit der Inflation kann das angesparte Geld real sogar an Wert verlieren.

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Anlage im eigenen Topf

Der Ausweg: Viele Eltern ¬– aber auch Großeltern, Onkel, Tanten oder Patinnen und Paten – legen das Geld zunächst auf ihren eigenen Namen an. So bleibt die volle Bandbreite an Anlagemöglichkeiten erhalten. Es können also Anlageprodukte mit mehr Risiko aber auch entsprechendem Ertrag verwendet werden. „Wenn das Kind dann einmal etwas braucht, nimmt man das Geld aus dem Topf", erklärt Ender. Oder die Mittel werden dann übertragen, wenn es volljährig ist. Wird Geld für mehrere Kinder angelegt, rät der Experte davon ab, jeweils separate Produkte oder Depots für diese zu nutzen, sondern die Mittel für alle in einen gemeinsamen Topf zu geben, um unnötige Kosten zu vermeiden.

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Jede Familie ist anders

Welche Möglichkeiten zur finanziellen Vorsorge genutzt werden, muss im einzelnen Fall individuell entschieden werden. „Es gibt keine generelle Lösung, die für alle passt“, sagt der Finanzberater. Die Wahl der Mittel hängt davon ab, welches Ziel verfolgt wird. Soll einfach Geld zur Seite gelegt oder soll damit auch ein Ertrag erzielt werden? Wie viel Risiko darf es geben? Auch der Betrag spielt eine Rolle. „Bei zehn Euro monatlich machen ein Wertpapierdepot oder ein Bausparer relativ wenig Sinn. Da ist dann sicher ein Sparbuch die passende Lösung.“ Ein eigenes Anlageprodukt mache eigentlich erst ab 100 Euro monatlich Sinn. „Etwas anderes ist es, wenn man zu Beginn einmalig einen größeren Betrag dazugibt – also man spart zum Beispiel monatlich 50 Euro an, aber legt zu Beginn schon 3000 oder 4000 Euro dazu. Dann hat man von Anfang an Geld, das arbeiten kann.“

Auch mit 60 noch sparen

Unabhängig von all diesen Fragestellungen ist für Ender wichtig, dass überhaupt etwas getan wird. Zu spät ist es dafür – nicht nur bei der finanziellen Vorsorge für Kinder – nie, betont er. Der Experte zeigt dies auch anhand eines Beispiels auf: „Ich habe Kunden, die fangen mit 60 Jahren noch an, monatlich etwas anzusparen. Nicht unbedingt für sich selbst, sondern für die folgende Generation.“

Dranbleiben ist die halbe Miete

Wichtig ist bei der Vorsorge laut Ender vor allem Durchhaltevermögen beim Anlegen. „Wenn ich heute anfange und in einem Jahr wieder stoppe, dann ist das meistens relativ schlecht", sagt er. Langfristige Ziele brauchen Kontinuität. Wer ständig hin und her wechselt, verliert nicht nur Rendite, sondern produziert auch unnötige Kosten.

Den Überblick bewahren

Ist eine sinnvolle Strategie einmal aufgesetzt, muss man nicht ständig eingreifen. Florian Enders Empfehlung: einmal im Jahr einen kurzen Überblick einholen, nicht um alles umzuwerfen, sondern um zu wissen, wie sich die Anlage entwickelt hat und ob vielleicht nachzujustieren ist. „Das heißt nicht, dass man etwas ändern muss", betont er. „Aber man sollte zumindest wissen, wo man steht." Das gilt für Kindervorsorge genauso wie für jede andere Form der Geldanlage. Wer seine Finanzen im Blick behält, ohne nervös auf jede Schlagzeile zu reagieren, ist langfristig im Vorteil.

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Produziert von Russmedia Digital GmbH
Text: Michael Steinlechner
Bilder: Shutterstock, Pexels, Ender Finanz (Florian Ender)

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