Drei Unternehmen.

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Kurze Zusammenfassung:

  • Drei Vorarlberger Unternehmen zählen weltweit zur Spitze und stehen exemplarisch für die Stärke des Wirtschaftsstandorts.
  • Rund 15.000 Mitarbeitende sichern Innovationskraft, Wachstum und internationale Wettbewerbsfähigkeit.
  • Trotz schwieriger Marktbedingungen investieren alle drei Betriebe konsequent in ihre Zukunft.
  • Bürokratische Hürden bremsen, doch langfristiges Denken bleibt das zentrale Erfolgsprinzip.
  • Wer tiefer eintauchen will: Die gesamte VN Top 100 Liste ist in der Printbeilage online abrufbar.

Wie drei Betriebe das Ländle zur Weltbühne machen

Die Vorarlberger Nachrichten haben in diesem Jahr die 100 größten Unternehmen Vorarlbergs ausgezeichnet. In der Kategorie Produktions- und Dienstleistungsbetriebe stehen drei Namen ganz oben: Blum aus Höchst, Liebherr aus Nenzing, Doppelmayr aus Wolfurt. Zusammen beschäftigen sie tausende Menschen im In- und Ausland.

Doch Auszeichnungen erzählen nie die ganze Geschichte. Was steckt hinter diesen Zahlen? Was hält diese Unternehmen stark, wenn die Märkte schwanken, die Bürokratie wächst und die Welt unruhiger wird?

Das Fundament heißt Mensch

Bei Liebherr in Nenzing, wo 1.919 Menschen täglich Raupenkrane, Hydroseilbagger und Spezialtiefbaugeräte bauen, die dann mit einem Exportanteil von teilweise 99 Prozent in alle Welt gehen, arbeiten zahlreiche Fachkräfte allein in Forschung und Entwicklung. Junge Fachkräfte finden dort Chancen in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neuen Antriebstechnologien.

„Unsere Mitarbeitenden sind das höchste Gut des Unternehmens – nur mit ihnen können wir erfolgreich sein“, betont die Geschäftsführung des Liebherr-Werks Nenzing.

Doppelmayr beschäftigt 1.709 Mitarbeitende am Hauptsitz und weitere 2.072 an weiteren Standorten weltweit. Sie realisieren Seilbahnen, die Skigebiete verbinden, Städte entlasten und neue touristische Perspektiven schaffen.

„Der Erfolg der Doppelmayr Gruppe basiert auf der fachlichen Kompetenz und dem beeindruckenden Einsatz unserer Mitarbeitenden. Die Zusammenarbeit über Bereiche und Standorte hinweg sowie der Anspruch an höchste Qualität prägen unsere tägliche Arbeit. So entstehen Lösungen, die langfristig Bestand haben und Menschen begeistern. Jeder, der etwas bewegen möchte, ist bei Doppelmayr genau richtig.“


Gerhard Gassner, Executive Board Member der Doppelmayr Gruppe

Bei Blum arbeiten über 10.000 Mitarbeitende weltweit, davon 6.950 in Vorarlberg. Für Geschäftsführer Philipp Blum ist klar:

„Die Auszeichnung verstehen wir vor allem als gemeinsamen Erfolg – getragen von unseren engagierten Mitarbeitenden sowie generationenübergreifenden, langfristigen Entscheidungen.“


Philipp Blum, Geschäftsführer Julius Blum GmbH

Was diese drei eint, zeigt sich jedoch erst im Gesamtbild – ein Blick in die vollständige Liste der ausgezeichneten Unternehmen offenbart weitere spannende Entwicklungen im Land.

Langfristig denken, wenn andere zögern

Die Jahre 2024 und 2025 gelten wirtschaftlich als herausfordernd. Konsumzurückhaltung, geopolitische Spannungen sowie steigende Rohstoff- und Personalkosten prägen das Umfeld. Philipp Blum bringt es auf den Punkt: „Die aktuellen Marktbedingungen sind weiterhin von Konsumzurückhaltung und Unsicherheit geprägt.“

Die Reaktion der Unternehmen folgt dennoch einem klaren Muster: investieren statt abwarten.

Blum investierte im vergangenen Geschäftsjahr 117,9 Millionen Euro, den Großteil davon in Vorarlberg. Doppelmayr errichtet in Wolfurt eine neue Produktionshalle für rund weitere Kapazitäten bei 2.072 Mitarbeitenden an anderen Standorten und baut gleichzeitig internationale Standorte weiter aus. Liebherr Nenzing steigerte seinen Umsatz trotz schwieriger Baukonjunktur auf 747 Millionen Euro.

Julius Blum GmbH

Millionen Euro Investitionen

110,0

Doppelmayr GbmH

Millionen Euro Umsatz

600

Liebherr GmbH Nenzing

Millionen Euro Umsatz

600

Die Zahlen zeigen Stabilität und Wachstum: Blum erzielt 2,461 Milliarden Euro Umsatz (+5,9 Prozent), Doppelmayr überschreitet die Marke von 1,197 Milliarden Euro (+13,0 Prozent), Liebherr entwickelt sich mit 747 Millionen Euro Umsatz (+6,2 Prozent) stabil. Die Zuwächse beziehen sich jeweils auf die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr.

Martin Blum, Co-Geschäftsführer der Blum Gruppe, formuliert es nüchtern: „Nur wenn das Verhältnis zwischen Umsatz und Kosten ein gesundes Maß erreicht, können wir langfristig in unser Unternehmen investieren.“

Doch wie viele weitere Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien – und wie unterschiedlich fallen ihre Entwicklungen aus? Die Antwort liegt in der vollständigen Übersicht der VN Top 100.

Wo der Schuh drückt

Bei aller Stärke sprechen die Unternehmen auch offen über ihre Herausforderungen.

Philipp Blum findet klare Worte: „Der explodierende bürokratische Aufwand ist für viele Unternehmen fast nicht mehr zu bewältigen. Aufwändige Prozesse ohne erkennbaren Mehrwert lähmen Innovation, Kreativität
und Weiterentwicklung.“

Damit verbunden ist ein Appell an die Rahmenbedingungen: Eine Wirtschaft braucht Spielräume, um sich zu entfalten. Werden diese zu eng, verliert nicht nur das einzelne Unternehmen – sondern der gesamte Standort.

Welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf andere Betriebe haben, zeigt sich ebenfalls im Gesamtbild der ausgezeichneten Unternehmen.

Was Vorarlberg daraus macht

Was Blum, Liebherr und Doppelmayr verbindet, geht über wirtschaftliche Kennzahlen hinaus. Es ist eine Haltung: langfristig denken, Verantwortung übernehmen und in Generationen planen.

Blum bildet über 340 Lehrlinge in Österreich und international aus, bei Liebherr Nenzing stehen aktuell 133 junge Menschen in Ausbildung, und auch Doppelmayr bietet rund 105 Lehrlingen in der Region eine Perspektive.

Diese Unternehmen sind keine Zufallsprodukte. Sie sind Teil eines größeren Ganzen.

Die vollständige Liste der VN Top 100, abrufbar in der digitalen Printbeilage, zeigt, wie breit dieses Fundament tatsächlich ist – und welche Namen das wirtschaftliche Bild Vorarlbergs zusätzlich prägen.

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Produziert von Russmedia Digital GmbH
Text: Stephanie Herweg, Mario Oberhauser
Bilder: handout, Roland Paulitsch

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